Spendenaufruf vom 17. Juli 2021

Infos für Helfer

Ansprechpartner: Leo Altmann – 01578 / 877 35 31

Wir treffen uns jeden Morgen um 7.30 Uhr und fahren dann als Gruppe zum Parkplatz am Nürburgring und von dort aus mit einem Reisebus in das Katastrophengebiet. Wir arbeiten bis 18 Uhr und dann gibt es noch ein Abendessen bei uns in Ulmen in der Kirche Ulmen

Es wäre am besten wenn die Gemeinden einen Verantwortlichen in der Gemeinde bestimmen, bei dem sich die Geschwister aus der Gemeinde melden können.

Die Info bräuchte ich bis spätestens am Vortag um 20 Uhr.

Die Adressen für die Treffpunkte:

Um 7.30 Uhr Gemeinde Ulmen (Industriestr. 1, 56766 Ulmen)

Um 8.30 Uhr auf dem Parkplatz “ROCK’N – ROLL LIDL” (B1) am Nürburgring

Ausrüstung: Gummistiefel, Schaufel, Besen, Gummihandschuhe, Eimer und evtl. Schubkarre

Anfragen zur Arbeitsbefreiung gibt es hier!

Personen die abends anreisen, sollten nach Absprache mit mir versuchen um 22.00 Uhr in unserer Gemeinde Ulmen einzutreffen.

GOTT mit Euch!

Viele Arbeitgeber, die im Rahmen der Hilfe im Hochwassergebiet ihre Mitarbeiter gerne freistellen würden, fragen uns wie das Ehrenamt versicherungsrechtlich abgesichert ist.

Wir haben es mit der Unfallversicherung Rheinland-Pfalz und der Berufsgenossenschaft geklärt, dass eine Versicherung für jeden einzelnen freiwilligen Helfer in den Katastrophengebieten sichergestellt ist. Ebenso gilt dies für alle freiwilligen Helfer, die in dieser Sache wo auch immer im Einsatz sind. Dies ist eine Entscheidung, die bundesweit gilt. Mehr Infos können den folgenden Seiten: Hochwasser-Hilfe im Kreis Ahrweiler – Schnelle Hilfe für die Geschädigten der Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler (hochwasseradenau.de), Aus gegebenem Anlass | Unfallkasse Rheinland-Pfalz (ukrlp.de) sowie aktuellen Pressemitteilungen entnommen werden.

Falls sich mehr wie ein Helfer anmeldet, soll sich hier bitte nur der Verantwortliche stellvertretend für die Gruppe eintragen!

    Einverstanden mit unserem Datenschutz*

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    Es waren heute knapp 200 Leute aus verschiedenen Gemeinden helfen.
    Auch aus trossingen.
    Bis morgen sollen über 300 weitere Jugendliche eintreffen, sogar Frauen sind mitgekommen.
    Es ist eine harte Arbeit und wirklich viel zu tun!
    Was unsere hier machen ist ein so großes Zeugnis für die Menschen die da leben und für die die da helfen, ich bin wirklich begeistert und gerührt.
    Betet für die die alles verloren haben. Es gibt Leute deren Häuser nur noch zum einreißen gut sind.
    17. Juli 2021, Familie Klippel aus der Gemeinde Ulmen

    Ich bin eines der wenigen Frauen, die mit dem Stephanus Hilfswerk in die hochwasserbetroffenen Gebiete gefahren ist um dort praktische Hilfe zu leisten.

    Erst am Freitagabend habe ich die Nachricht erhalten, dass aus Trossingen ein Trupp nach NRW fahren wird und es noch die Möglichkeit besteht sich dieser anzuschließen. Zuerst hab ich etwas gezögert, da zuhause solche körperlich anstrengenden Aufgaben nicht zu meinem Tätigkeitsbereich gehören. Aber dann musste ich an Markus 12,31 denken: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“. Wenn mein Zuhause von Hochwasser betroffen wäre, würde ich keine Sekunde zögern, meine Gummistiefeletten anziehen, mich mit einer Schaufel bewaffnen, in den Schlamm springen und dort mein Bestes geben. Weil es mir für mein Zuhause nicht zu schade wäre mir die Hände schmutzig zu machen, konnte ich nicht länger zögern, denn Liebe muss immer praktisch gelebt werden. Also sagte ich schnell zu, packte mir meine Gummistiefeletten ein und nach 2 Stunden Schlaf brachen wir auf.

    Am Einsatzort angekommen wurden mit unermesslichem Leid konfrontiert. Natürlich wussten wir aus den Nachrichten, dass Menschen ihr Zuhause, geliebte Menschen und ihre Lebensgrundlage verloren haben, aber erst vor Ort haben diese Geschichten ein Gesicht bekommen.

    Mir ist bewusst, dass wir an unserem eintägigen Einsatz nicht die Welt gerettet haben, aber wir konnten einen Samen der Hoffnung, der Liebe und des Glaubens sähen, was vielleicht doch irgendwann irgendjemandem das ewige Leben rettet.

    19. Juli 2021, Bettina Friesen aus der Gemeinde Trossingen

    Christliche Seelsorge in Krisenzeiten

    Aufgrund der Flutkatastrophen in der Region Bad Neuenahr – Ahrweiler bietet neben der praktischen Hilfe das Christlich Diakonische Hilfswerk Stephanus auch seelsorgerische Unterstützung an.

    Gehören Sie zu einen der Betroffenen dieser schlimmen Katastrophen oder kennen Sie Menschen, die davon erschüttert wurden und seelsorgerische Hilfe brauchen? Dann können Sie unter den folgenden Telefonnummern anrufen bzw. diese weitergeben. Wir unterstützen Sie gerne!

    Waldemar Maier        Tel. +49 1752090874           E Mail        fecg.maier@gmail.com

    Ernst Fischer              Tel. +49 15208560784         E Mail        ernst-fischer67@web.de

    Walter Gesswein       Tel. +49 17670744744         E Mail        w.gesswein@hotmail.de

    Nikolaus

    Projektleiter
    Nikolaus Wall
    +49 (0) 62 32 / 9 19 15 55
    n.wall@cdh-stephanus.org