Länderprojekt in Bulgarien

Quelle: Wikipedia

Fläche: 110.994 km²

Einwohner: 7.144.653

BIP/Einwohner: $ 7.369

Projektbeschreibung

Kurzbeschreibung – “Projekt Bulgarien”

Mit einem Treffen eines Missionarsehepaares in Frankreich begann ein Band der Freundschaft und daraus entsprang das Projekt „Jesus für Bulgarien”.

Mit der Unterstützung von Gemeinden, werden seit 2012 Sachspenden und Lebensmittel, sowie finanziell Hilfebedürftige unterstützt. Ziel, ist der Aufbau von Gemeinden im Land und weiterhin diakonische Unterstützung von Bedürftigen.

Betrachten wir das Ranking des statistischen Amtes der Europäischen Union, führt Bulgarien die Liste der ärmsten Länder in Europa an. Die hohe Verschuldung von staatlichen Unternehmen, wie dem Energiesektor und Krankenhäusern, die mangelhafte Infrastruktur und der drohende Bevölkerungsrückgang, machen dem Land zu schaffen. Durch das fast 50 Jahre bestehende kommunistische Regime, welches nicht nur zum wirtschaftlichen Zerfall und blühender Korruption führte, sondern auch zur Gottlosigkeit und Erstarken des Atheismus, wuchsen mehrere Generationen ohne Wissen vom Evangelium auf.

Gott sprach einmal zum Propheten Jeremia und richtete folgende Trostworte zu seinem Volk:

Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Jeremia 32,41

Die Seele schreit nach Gott, ihrem Schöpfer und diese überwältigende Bereitschaft Gottes Wort zu hören ist besonders in den Dörfern zu spüren. Hilfsgüter, die von allen Gemeinden Deutschlands, über die Mission zusammengetragen wurden, sind wie ein Schlüssel zu den Herzen der Menschen, der viele Türen öffnet. Wie schön ist es in strahlende Gesichter von Menschen zu blicken, die durch diesen Dienst der Liebe, einen Beweis darin sehen, dass Gott lebt, Er sie nicht vergessen hat, sie liebt und versorgt. Bedürftige Eltern und Kinder danken Gott für diese Aufmerksamkeit. Erwartungsvoll sind auch die Herzen der Kinder bei der jährlichen Verteilung der Weihnachtsgeschenke im Schuhkarton.

Die materiell und geistliche Armut in Bulgarien sowie die ungewisse und trostlose Zukunft vieler Familien dort, lassen nach Sinn und Hoffnung suchen. Wie schön ist es, wenn Menschen, dies mit der guten Botschaft Jesu Christi finden.

Möge Gott eure Gebete und Opferbereitschaft für diesen Dienst, das Projekt „Jesus für Bulgarien”, reichlich segnen.

Berichte zum Download

Meldungen

Bericht 1

Mitten Dezember 2025 ging es für uns mit dem Flugzeug nach Sofia, Bulgarien. Unser Ziel war es, Pakete mit Lebensmitteln sowie Geschenken an arme Kinder und deren Familien zu verteilen, um die dort lebenden Christen mit dringend benötigten Hilfsgütern zu unterstützen und den Kindern besonders eine Freude zu bereiten. Auf der Reise von Sofia bis nach Warna, das am Schwarzen Meer liegt, besuchten wir mehrere Gemeinden. Insgesamt fuhren wir über 1.000 km.

Stara Zagora – Ein besonderes Tauferlebnis

Nach der Ankunft wurden die Pakete vom Kirchensprinter in die gemieteten Vans umgeladen und nach einem gemeinsamen Mittagessen machten wir uns direkt auf den Weg nach Stara Zagora. Bereits am ersten Abend durften wir dort eine Taufe in einem Bach miterleben. Trotz der eisigen Kälte von etwa 4 °C schlossen zwei Menschen den Bund mit Gott und wurden mit dem Lied „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus…“ auf Bulgarisch und Deutsch begrüßt, nachdem sie aus dem Wasser aufgetaucht waren.

Kamen – Eine Gemeinde mit Potenzial

Am nächsten Tag besuchten wir die Gemeinde in Kamen, die mitten in einer Roma-Siedlung liegt. Nachdem wir die Geschenke in die Gemeinderäume getragen hatten, fuhren wir mit dem Bus durch das Dorf und brachten christlichen Familien in ihren Häusern Hilfspakete vorbei.

Am Abend feierten wir gemeinsam mit den Geschwistern einen Gottesdienst und überreichten den Kindern anschließend ihre Geschenke. Besonders beeindruckt waren wir von den Kindern, die aufmerksam den Predigten zuhörten und sich sehr diszipliniert verhielten. Da der Wunsch der verantwortlichen Brüder bestand, mit unseren Gemeinden in Deutschland enger zusammenzuarbeiten, wurde der Plan gefasst, ein Kinderlager im Februar 2026 zu organisieren.

Chintulowo – Zeugnisse und Gemeinschaft

Danach machten wir uns auf den Weg zur Gemeinde in Chintulowo, wo wir noch am selben Abend einen weiteren Gottesdienst im Gemeindekeller miterleben durften. Dort gaben Bruder Paul und Alex Zeugnis von den Wundern Jesu in ihrem Leben.

Silistra – Dienst an der Grenze

Im weiteren Verlauf der Reise fuhren wir bis an die rumänische Grenze nach Silistra. Nach einer langen Fahrt wurden wir dort von etwa 60 Kindern erwartet. Nach einer Predigt auf Türkisch von Bruder Hasan und mehreren bulgarischen und türkischen Liedern, die wir gemeinsam sangen, durften wir ebenfalls mit Wort und Liedern dienen und den Kindern ihre Geschenke überreichen.

Kawarna – Neue Hoffnung für Bulgarien

Anschließend setzten wir unsere Reise nach Kawarna fort, wo wir unsere Brüder Walter, Viktor und Johann trafen, die zur Einsegnung des neuen Gemeindehauses angereist waren. Am Abend wurden die Brüder Waldemar und Gena Marksteder unterwiesen und gaben später in der Gemeinschaft Zeugnis von Gottes Wirken.

Den Abschluss unserer Reise bildete ein feierlicher Gottesdienst, in dem das Gemeindehaus sowie die verantwortlichen Brüder eingesegnet wurden. Die Gemeinde in Kawarna soll für das Evangelisationsvorhaben nächstes Jahr von großer Bedeutung sein. Geplant ist für das Jahr 2026, jeden Monat eine Gruppe für ein paar Tage zu senden, um dort aktiv die Evangelisationsarbeit voranzutreiben.

 

Bericht 2

Gespannt und voller Erwartung ging es für uns am 11.Dezember 2025 mit dem Flugzeug Richtung Sofia, Bulgarien. Dort angekommen, erwarteten uns drei Brüder, die sich bereits zwei Tage vorher schwer beladen mit dem Sprinter und Anhänger auf den Weg machten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann auch schon los. Um möglichst viele Kinder mit der Weihnachtsüberraschung zu erreichen, teilten wir uns in drei Gruppen auf, die jeweils verschiedene Orte besuchen sollten. Somit wurden die Schuhkartons auf unsere Gruppen aufgeteilt und schon machte sich die erste Gruppe auf den Weg Richtung Schwarzes Meer.

Gruppe 1

Die anderen beiden Gruppen steuerten zunächst zusammen ein Kinderheim in Sofia an, wo wir herzlich empfangen wurden. Hier leben 12 Kinder, die ohne Eltern aufwachsen und von den Betreuern liebevoll umsorgt werden. Wir überreichten die Schuhkartons, teilten kurz die Botschaft von Weihnachten und den Grund unseres Kommens mit und sangen Lieder zusammen. Nach einer Gemeinschaft mit Gesprächen und gemeinsamen Spielen wurden sogar wir zum Abschied mit selbstgemachten Kleinigkeiten von den Kindern beschenkt. Allein dieser erste Besuch und die Geschichten der Kinder haben unsere Herzen stark bewegt.

Gruppe 2

Danach fuhr Gruppe 3 zu Br. Milton nach Dondukovo, während wir, Gruppe 2 noch in einem Gottesdienst in Sofia dienen durften. Das einfache und herzliche Beisammensein mit ca. 20 Personen machte wieder deutlich: Die Gemeinde ist kein Gebäude, sondern da, wo der Geist Gottes in Menschen wirkt. Es war sehr schön, sich mit den Geschwistern auszutauschen und sich über verschiedene Bibelfragen zu unterhalten. Am zweiten Tag, dem 12.12.2025, ging es für unsere Gruppe gemeinsam mit Br. Peter und seiner Frau Luba aus der Gemeinde Sofia los nach Krivodol. Unterwegs kauften wir noch einige Lebensmittel ein, um den Familien ein schönes Weihnachtsessen zu schenken. Nachdem wir drei Familien mit den Schuhkartons besucht hatten, waren wir schon sehr bewegt von den Verhältnissen, in denen die Kinder aufwachsen. Die Berge an Müll und teilweise schlimme Zustände der Häuser, aber auch die Familien selbst, zeigten uns die Not der Armut. Gegen Nachmittag kamen wir dann in der Gemeinde in Krivodol an. Dort kamen die Geschwister aus der Umgebung zum Gottesdienst zusammen, in dem auch wir mit einigen Liedern und Predigten dienten. Die Teenies der Gemeinde bereicherten den Gottesdienst ebenfalls mit Liedern und auswendig gelernten Versen aus der Bibel. Danach verteilten wir die Geschenke an die ca. 40 Kinder, die diese mit großer Freude entgegennahmen.

Nach einer Übernachtung in der Gemeinde, machten wir uns am Samstag, den 13.12.2025, auf den Weg, um einige umliegende Dörfer (Pleven, Disevitsa, Lukovit) zu besuchen. Die Familien und Umstände, die uns hier begegneten, ließen uns schwer schlucken. Die Armut war nicht zu übersehen. Mit Dreck und Wunden übersät und zerrissenen Kleidern, gri^en die Kinder lachend unsere Hand und sprangen vor Freude über die Geschenke in die Luft. Bewegt von diesem Leid, hielten wir an jedem Haus inne und sagten ein paar Worte, beteten gemeinsam und schenkten ihnen all die Wärme und Aufmerksamkeit, die man in dem kurzen Moment hatte.

Gruppe 3

Nach dem gemeinsamen Start unserer Reise und dem bewegenden Besuch im Kinderheim in Sofia, den wir zusammen mit Gruppe 2 erleben durften, trennten sich unsere Wege. Für uns als Gruppe 3 ging es weiter Richtung Dondukovo zu Br. Milton. In Dondukovo angekommen, wurden wir herzlich von Br. Milton empfangen und für die nächsten zwei Tage aufgenommen. Der Freitag begann früh. Am Vormittag besuchten wir drei Kindergärten in der Umgebung von Pondukovo. Die Kinder empfingen uns mit neugierigen Blicken, Lachen und großer Erwartung. Mit Liedern, kurzen Worten über Weihnachten und der Übergabe der Geschenke füllte sich der Raum schnell mit Freude. Die strahlenden Gesichter machten uns immer wieder deutlich, wie besonders diese Päckchen für die Kinder sind.

Am Nachmittag führte uns der Weg weiter in die Region Lom. Dort besuchten wir zwei Kinderheime, in denen einmal acht und einmal zwölf Kinder leben, sowie einen weiteren Kindergarten. Am Freitagabend um 17 Uhr durften wir in Belo Pole einen Gottesdienst miterleben und mitgestalten. Trotz sehr einfacher Verhältnisse in dem Dorf war die Gemeinschaft geprägt von großer Freude und Dankbarkeit. Es wurde gesungen, gebetet und Gottes Wort geteilt. Am Samstagmorgen versammelten wir uns um 10 Uhr im Bethaus bei Br Milton zu einem Gottesdienst. Hier durften wir Gottes Gegenwart erleben und mit Gesang und dem Wort dienen.

Am Samstagnachmittag stand der letzte Einsatz unserer Gruppe an. In Belogradchik besuchten wir ein weiteres Kinderheim (Waisenhaus). Noch einmal durften wir Geschenke verteilen, und die frohe Botschaft weitergeben.

Insgesamt konnte Gruppe 3 in Dondukovo und Umgebung, mit Gottes Hilfe etwa 250 Geschenke verteilen.

Nach diesen sehr eindrucksvollen und prägenden Tagen, reisten wir abends wieder zurück nach Sofia, wo wir uns zuerst von Br. Peter und Luba verabschiedeten. Danach trafen wir wieder einen Teil unserer Gruppe, aßen gemeinsam zu Abend und ließen den Abend mit einem Spaziergang durch die Innenstadt ausklingen, bevor es zum Hotel ging. Am Sonntag, den 14.12.2024, besuchten wir eine weitere Gemeinde in Sofia und durften im Gottesdienst mit einem Wort und Liedern dienen. Auch hier wurden wir sehr gastfreundlich begrüßt und mit Leckereien nach dem Gottesdienst bedient. So übergaben wir die letzten Schuhkartons an die Kinder in der Gemeinde und spürten, wie die Worte der Bibel: „Geben ist glückseliger als Nehmen!“ in uns lebendig wurden. Was für eine Freude, die strahlenden Augen der Kinder zu sehen! Und was für ein Privileg, auf der Seite der Gebenden sein zu dürfen! Nachmittags ging es für uns dann Richtung Flughafen und abends um 21 Uhr landeten wir sicher in Deutschland. Abschließend können wir sagen: Diese vier Tage waren nicht nur ein Dienst für die Menschen in Bulgarien, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für unser eigenes Leben. Wir danken jedem, der dieses Werk praktisch oder im Gebet unterstützt hat.

Gott vergelte es euch.

 

In der Zeit vom 7. bis 12. Juli 2025 durfte eine Gruppe von Betreuern aus den Gemeinden Speyer, Schwegenheim, Seckach und Guntersblum gemeinsam nach Bulgarien reisen, um dort eine Kinderfreizeit zu gestalten. Mit großer Freude und Dankbarkeit blicken wir auf diese gesegnete Zeit zurück, in der wir Gottes Wirken ganz besonders erleben durften.

Schon die ersten Stunden im Camp waren geprägt von einem herzlichen Miteinander. Das Gelände füllte sich schnell mit Lachen, Freude und vielen erwartungsvollen Gesichtern. Das Programm war abwechslungsreich und voller Höhepunkte. In spannenden Spielen konnten sich die Kinder austoben – beim Tauziehen, bei Ball- und Fangspielen, in abwechslungsreichen Stationsläufen oder auch beim Zielen mit Dart. Viel Freude brachten auch die kreativen Angebote: In einer Schwestern-Aktion wurden Haarklammern gestaltet, beim Töpfern entstanden kleine Kunstwerke, und in verschiedenen Bastelstunden konnten die Kinder sogar ihre eigene Rakete basteln.

In den täglichen Andachten begleiteten wir die Kinder durch das Leben des Propheten Elia und lernten gemeinsam, was es bedeutet, mit Gott zu leben. Besonders bewegend war, wie die Kinder mit offenen Herzen Fragen stellten, über ihren Glauben oder Zweifel sprachen und immer wieder neu näher zu Jesus fanden. Viele tiefgehende Gespräche und gemeinsame Gebete machten deutlich, dass Gott an den Herzen wirkt.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Unsere Köche verwöhnten uns Tag für Tag – vom leckeren Frühstück bis hin zu besonderen Abenden mit Waffeln und bunten Cocktails. Ein echtes Highlight bleibt das gemeinsame Schaschlik-Essen, das schon zu einer Tradition auf den Freizeiten geworden ist. In den heißen Sommertagen sorgte außerdem die Slush-Eis-Maschine für eine willkommene Abkühlung und viel Begeisterung bei den Kindern.

Neben all den Aktivitäten gab es viele besondere Momente, die uns als Gemeinschaft stärkten: gemeinsames Singen am Lagerfeuer, bewegende Gebetsstunden und ehrliche Gespräche, die Vertrauen und Nähe wachsen ließen.

Der Abschied fiel allen schwer, doch wir sind voller Dankbarkeit für die Bewahrung auf allen Wegen, die wunderbare Gemeinschaft und die vielen geschenkten Momente. Ein besonderer Dank gilt Bruder Martin, der uns das Gelände zur Verfügung stellte, sowie allen, die durch Gebet oder finanzielle Unterstützung zum Gelingen dieser Freizeit beigetragen haben.

Gott möge es ihnen reichlich vergelten!

Grüße euch liebe CDH Stephanus Freunde,
ein paar aktuelle Informationen vom Projekt Bulgarien.

Das Ziel der ersten Bulgarienreise im Februar war die Übergabe eines für die Missionsarbeit dringend benötigten Fahrzeugs. Es nahmen drei Brüder der Gemeinde Speyer und zwei Brüder der Gemeinde Molbergen daran teil. In Dondukovu dienten die Brüder der Gemeinde mit Wort und Gesang, verteilten Süßigkeiten und Spielzeuge an Kinder und besuchten anschließend die Gemeinde in Belo Pole. Nach der Übergabe des Fahrzeuges an Bruder Milton begab sich die Gruppe auf den Heimweg.

Im März reisten 16 Jugendliche der Gemeinde Speyer nach Bulgarien. Sie besuchten die Gemeinden in Krivodol, Belo Pole und Sofia, in denen sie zur Erbauung dienen durften und Lebensmittel verteilten. Eine weitere Gruppe, bestehend aus 14 Personen aus den Gemeinden Speyer, Schwegenheim, Sekach und Guntersblum reiste für vier Tage ebenfalls nach Bulgarien.

Ihr Ziel war es, Zeit mit der Jungschar zu verbringen und sich gemeinsam mit ihnen auf die Osterfeiertage vorzubereiten. Am Samstag fuhr ein Teil der Gruppe nach Belo Pole, während der andere Teil nach Stara Zagora fuhr. An beiden Standorten wurde ein sogenannter Jungschartag durchgeführt, der verschiedene Aktivitäten, aber auch geistliche Themen beinhaltete.

Vom 13.07. bis 02.08.2024 reisten wir (2 Familien) aus der Gemeinde Speyer nach Krivodol, um die Gemeinde und die Menschen in dem Ort zu unterstützen und zu evangelisieren. Auf dieser Reise sollten auch unsere eigenen Kinder die Armut und Not in Europa sehen und
Bekanntschaften mit den Kindern Vorort schließen.

Auf dem Weg nach Bulgarien

Um die Fahrt von ca. 1.700 km nicht am Stück zu fahren, machten wir auf der Hinreise einen Zwischenstopp in Arad/Rumänien. Hier übernachteten wir und besuchten mit einem befreundeten rumänischen Bruder ein Waisenheim. Den Kindern hier konnten wir mit einer kurzen Gemeinschaft und einigen kleinen Geschenken eine Freude bereiten, wonach wir uns anschließend in einer christlichen Pizzeria in Arad stärkten und unsere Reise nach Bulgarien fortsetzten.

In Krivodol

Angekommen in Krivodol richteten wir uns erstmal ein und machten uns ein Bild von der Lage. So legte uns der Herr ein Wunsch aufs Herz: „Wenn wir hier wieder wegfahren, soll es besser aussehen, als wir gekommen sind“. Und da der Geräteschuppen vom Wind stark verzogen war, wurde die Ertüchtigung des Geräteschuppens zu unserem Bauprojekt. Nachdem wir den Schuppen von den Hilfsgütern befreit haben, und diese an die Bedürftigen aus der Nachbarschaft verteilt halfen, begangen wir damit, die Balken wieder zu stabilisieren und neu
auszurichten. Abschließend bekam der Schuppen einen neuen Anstrich. Bei all diesen Arbeiten haben uns die Kinder aus der Umgebung tatkräftig unterstützt und hatten eine Menge Freude daran.

Für die Kinder nahmen wir uns auch einiges an Bastelmaterialien und Spielaktivitäten mit, um uns dort mit Ihnen u.a. auf diese Weise zu beschäftigen. Beim gemeinsamen Waffelbacken hatten die Kinder ebenfalls große Freude und die Mädchen durften noch etwas dazu lernen. Gelegentlich trafen wir uns mit den Kindern zu einer Abendandacht mit Gesang und Zeugnissen zusammen, um die Gemeinschaft zu stärken.

Gemeinsam Gott dienen

Während unseres gesamten Aufenthalts, dürften wir uns, mit unseren Kindern, regelmäßig an den Gottesdiensten der Gemeinde in Krivodol beteiligen, an dem im Schnitt 30-40 Menschen teilnehmen. Bei anschließenden Tischgemeinschaften konnten wir einige Geschwister
kennenlernen und uns gegenseitig ermutigen, stärken und füreinander beten. In Montana besuchten wir gemeinsam mit Br. Ivailo einen Hauskreis, und durften auch dort mit Wort und Gesang zum Segen dienen.

Die bulgarischen Geschwister freuten sich sehr über unseren Besuch in den Gemeinden, denn wir wurden immer sehr herzlich aufgenommen.

Die Nachbarschaft

Viele der umliegenden Nachbarn und Bewohner kennen die Gemeinde in Krivodol gut und stehen ihr sehr positiv gegenüber. Kinder ungläubiger Eltern kamen auch immer wieder gerne und freiwillig zur Gemeinde und besuchten die Gottesdienste oder erlebten schöne Gemeinschaft mit unseren Kindern. Regelmäßig liefen wir abends durch die Straßen und versuchten den Kontakt mit den Bulgaren aufzunehmen, um sie zu den Gottesdiensten einzuladen und von Jesus zu erzählen. Nur selten erlebten wir Ablehnung, denn viele waren bereit, mit uns auf offener Straße zu
singen oder zu beten. Es hat uns sehr berührt, dass die Menschen so offen für das Evangelium waren. Dort wo wir starke Not sahen, stellten wir Lebensmittelpakete zusammen, verteilten diese in unter den bedürftigen Haushalten und beteten für die Familien.


Fazit

Für uns war es eine sehr eindrucksstarke und ereignisreiche Reise, in der wir den Segen spüren und Gott auf viele Arten und Weise erleben dürfen. Während der Reise, machte die Klimaanlage an eines unserer Fahrzeuge nicht mehr mit, und auch darin dürften wir Gottes Führung und Gebetserhörung erleben, als diese in einer bulgarischen Werkstatt wieder instand gesetzt wurde. Der Abschied aus Krivodol fiel sowohl uns als auch unseren bulgarischen Geschwistern und Freunden nicht leicht, und so hoffen wir, dass es nicht die letzte Reise gewesen ist.

Thema „Noah“ (29.07. – 03.08.2024)

Die diesjährige Jungscharfreizeit in Bulgarien war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, das durch die Gemeinschaft, den Glauben und die gemeinsamen Aktivitäten geprägt war. Unter dem Thema „Noah“ verbrachten die Kinder und Betreuer eine Zeit voller Abenteuer, tiefer Glaubenserfahrungen und unzähliger schöner Momente in der bulgarischen Natur.

Mit viel Vorfreude startete die Reise am Montagabend, als zwei Kirchenbusse, die Gruppen aus den Gemeinden Speyer, Schwegenheim, Seckach und Guntersblum in Richtung Bulgarien aufbrachen. Die Atmosphäre in den Bussen war voller Spannung und Freude, während die Betreuer, ihren Weg antraten.

Am Mittwoch ging es früh los. Während eine Gruppe einkaufen fuhr, bereitete die andere Gruppe das Gelände vor und stellte Zelte und Pavillons auf. Die Ankunft der zweiten Gruppe in Sofia wurde gegen 17 Uhr erwartet. Der Abend klang mit einer Predigt von Bruder Martin aus, die in der Runde der Mitarbeiter auf offene Ohren und Herzen stieß. Die Gruppe fand sich zusammen, um sich auf die kommenden Tage einzustimmen und die letzten Details zu besprechen.

Der Donnerstagmorgen begann früh mit einem kurzen Mitarbeitertreffen. Nach einem gemeinsamen Frühstück begann der Tag so richtig, als die Kinder eintrafen. Die Begrüßung war herzlich und die Aufregung in den Augen der Kinder war deutlich spürbar. Um 11:00 Uhr eröffnete Bruder Milton die Freizeit mit einer Predigt und einem Gebet, das alle Anwesenden auf die gemeinsame Zeit einstimmte.

Das Thema des Tages, „Glaube und Vertrauen an Gott wie Noah“, zog sich durch alle Aktivitäten. Nach dem Mittagessen begannen die Stationsspiele. Die fröhlichen Rufe der Kinder und das ausgelassene Lachen erfüllten das Lager, als sie sich in verschiedenen Spielen maßen. Der Tag wurde mit einem Abendessen abgeschlossen, gefolgt von einer stillen Zeit, in der die Kinder über die biblische Geschichte von Noah nachdachten und in ihren Arbeitsheften arbeiteten. Die Nachtwanderung war ein besonderes Highlight.

Der Freitag begann erneut mit einem Treffen der Mitarbeiter. Die Kinder wurden geweckt und nach einem Frühsportprogramm erwartete sie ein leckeres Frühstück. Die anschließende stille Zeit war geprägt von der Vorbereitung auf die Gebetsstunde, die am Abend stattfand. Ein besonderer Höhepunkt des Tages waren die Stationsspiele, die an diesem Tag einen besonderen Nervenkitzel boten. Bubble Soccer, eine Wasserrutsche, die Schaumburg, eine Eismaschine und sogar eine Seilbahn sorgten für unvergessliche Momente voller Spaß und Abenteuer.

Nach einem köstlichen Abendessen versammelten sich alle zur Gebetsstunde, in der Bruder Peter Gesswein über das Thema Bekehrung sprach.

Der Abend endete mit gemütlichem Kaffee & Kuchen, an dem alle zusammenkamen, um die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen. Mit einem abschließenden Gebet und einem knisternden Lagerfeuer klang der Tag aus.

Am letzten Tag der Freizeit begann der Morgen mit einer Predigt von Marcel beim Mitarbeitertreffen. Nach dem Wecken und einem sportlichen Start in den Tag folgte das Frühstück. Die Kinder und Betreuer begannen, das Gelände aufzuräumen und sich auf den Abschied vorzubereiten. Der Abschlussgottesdienst war ein besonders bewegender Moment, der die Gemeinschaft der vergangenen Tage in den Mittelpunkt stellte.

Bruder Peter nahm sich zudem die Zeit, mit den Mädchen über das Thema Selbstwertgefühl zu sprechen. Die Zeit, die er sich für sie nahm, wurde von den Mädchen sehr geschätzt, und sie konnten viel für sich mitnehmen.
Der Abschied kam schneller, als es den meisten lieb war. Um 12:30 Uhr machten sich beide Gruppen auf den Weg zurück nach Deutschland. Am Sonntag, dem 4. August 2024, landete die zweite Gruppe um 15:25 Uhr in Frankfurt Hahn.

Rückblickend:

Die Jungscharfreizeit 2024 in Bulgarien war mehr als nur eine Freizeit – sie war eine Zeit der Gemeinschaft, des Wachstums und der tiefen, gesegneten Erlebnisse. Die Erlebnisse und Erkenntnisse dieser Zeit werden sicherlich noch lange nachwirken und die Kinder auf ihrem
Glaubensweg begleiten.

Wir danken jedem, der für die Freizeit gebetet, oder anderweitig unterstützt hat!

Grüße euch liebe CDH Stephanus Freunde,

hier ist ein Bericht von der Arbeit in Bulgarien. Zuletzt war dort eine Jugendgruppe aus Gifhorn, um zu evangelisieren und auf der Baustelle in Dondukovo zu dienen.

Missionsreise_nach_Bulgarien_Gifhorn.pdf

Liebe Missionsfreunde,

hier der Reisebericht zur Fahrt nach Bulgarien vom 15.-20.März 2024.

Auch dieses Jahr durften wir mit der ersten Gruppe in diesem Jahr Hilfe austeilen, Gemeinden besuchen und zum Segen dienen. Mit den Kindern aus Krivodol haben wir erneut einen schönen Nachmittag verbringen können und mit Bastelaktionen und kleineren  Geschenken gemacht die Eltern überraschen.

Mehr Informationen findet ihr im Bericht.

Nimmt herzliche Grüße und unaussprechlichen Dank entgegen.

Gottes Segen

Missionsbericht-Bulgarien2024

Seid gegrüßt, liebe CDH-Stephanus-Freunde,

hier zwei Berichte über die Arbeit in Bulgarien.

Bericht Bulgarienreise 22.-25.03

Bericht Jungschar-Tag

In Verbindung mit der „Schuhkarton-Aktion“ im Dezember 2023 packten Kinder und Jugendliche der Gemeinden Speyer und Schwegenheim 622 Schuhkartons, damit diese zusammen mit Lebensmittelpaketen an arme Menschen in Bulgarien verteilt werden konnten. Das Ziel dahinter war auch, den Menschen die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkünden.

Eine Gruppe diente in Tirene in einer Bibliothek mit einem Vortrag und überreichten den Kindern die mitgebrachten Schuhkartons. Im Anschluss daran besuchten sie arme Familien zu Hause und beschenkten sie ebenfalls mit Schuhkartons und Lebensmittelpakten. Eine zweite Gruppe besuchte die Gemeinde in Dondukovu und diente mit Predigt und Gesang. Anschließend fuhren sie zu verschiedenen Kinder- und Behindertenheimen, verkündeten dort die frohe Botschaft und verteilten anschließend die mitgebrachten Geschenke. Am darauffolgenden Sonntag teilten sich die Reisenden in drei Gruppen auf und besuchten die Gemeinden in Krivodol, Dondukovu und Sofia. Dort dienten sie mit Gesang und Gottes Wort, anschließend überreichten sie den Kindern Geschenke.

Liebe Missionsfreunde 👋🏼😊,

Die bevorstehenden Aufgaben in Bulgarien machen es notwendig, komfortablere Räumlichkeiten in der Region um Dondukovo zu schaffen. Gedacht sind diese für Gruppen, die hierher kommen um Evangelisation und sonstige humanitäre Einsätze durchführen.

Entspreche planen wir bei Br. Milton am Haus Umbauarbeiten durchzuführen, um so Raumzugewinn für ca 10-14 Personen zu bekommen.

Mit den Arbeiten beginnen wir am 19./20.April 2024 mit einzelnen Arbeitsgruppen, die in versetzten Abschnitten 4-7 Tage vor Ort arbeiten.

Folgendes steht an:

  • Renovierung OG im Haus von Br.Milton 🪚🪜🔧🔨
  • Austausch der Fenster & Eingangstür🚪🪟
  • Neue Elektroinstalation im OG 🔌💡
  • Umbau eines bestehenden Raumes in ein Bad/WC mit Dusche 🛁
  • Installation von sanitären Anlagen und die dazugehörige Verlegung von Wasser- und Abwasserleitungen 🚽🚿🚰
  • Maler- & Verputzer Arbeiten in den Räumen
  • Teilweise Isolierungsarbeiten außen
  • Bodenbeläge verlegen

Mehr Details

Im Rahmen unseres Projektes „Bulgarien“ fand auch in diesem Jahr wieder eine Jungscharfreizeit statt. Dazu reiste eine Gruppe, bestehend aus 22 Personen aus den Gemeinden Guntersblum, Sekach, Speyer und Schwegenheim, im August nach Bulgarien. Unter dem Leitthema „Von Josef lernen“ konnten unsere Geschwister mit den Kindern wichtige Themen anhand der Geschichte von Josef ausarbeiten. Dabei öffneten sich die Kinder und erzählten aus ihrem Leben und so konnten auch unsere Geschwister von ihren Erfahrungen berichten. Die Gebetstunden waren sehr gesegnet und die Kinder durften neue Kraft und Vergebung erfahren. Während dieser Freizeit spürten unsere Geschwister den Segen Gottes, denn sie durften durch Gottes Gnade eine gesegnete Zeit mit erbauenden Gesprächen und Zeugnissen verbringen sowie eine schöne Gemeinschaft und Gebetserhörungen erleben. Im Oktober dieses Jahres reiste eine weitere Gruppe aus den Gemeinden Gifhorn und Speyer nach Bulgarien, um die Gemeinden vor Ort mit Lebensmittelpaketen zu unterstützen. Dabei übergaben sie den Kindern vor Ort Spiele und bastelten mit ihnen. Sie besuchten außerdem das Altenheim in Drenovets und dienten den Geschwistern zum Segen.

 

In Bulgarien werden im Rahmen eines Projektes Menschen in Not in Form von Sachspenden, Lebensmitteln und finanziellen Hilfen unterstützt.

Ende März dieses Jahres fuhren einige Brüder aus Speyer und Guntersblum nach Bulgarien, um die Gemeinden und Hauskreise in Bulgarien zu besuchen, die aus Deutschland unterstützt werden. Im Jahr 2022 waren zwei junge Brüder aus der Gemeinde in Dondukovo auf Bewährung für den diakonischen Dienst eingesetzt worden. Diese wurden von unseren Brüdern ebenfalls besucht. Gemeinsam durften sie eine gesegnete Zeit mit Gebeten und Belehrungen verbringen.

Dass die Missionsarbeit Früchte trägt, davon konnten sich unsere Brüder in der Stadt Saparewa Banja überzeugen: Hier entstand durch die geistliche Arbeit ein kleiner Hauskreis, welcher nun von einem einheimischen Bruder geleitet wird.

Um die Arbeiten vor Ort voranzubringen, wurden außerdem Baumaterialien eingekauft, um einer Reisegruppe der Gemeinde Seckach, die nach Bulgarien reisen wird, die Arbeiten vor Ort zu erleichtern. Die Gemeinden in Bulgarien nehmen durch Gottes große Gnade zu und wachsen.

Mit 430 Schuhkartons im Gepäck reiste eine kleine Gruppe aus den Gemeinden Seckach, Schwegenheim und Speyer im November 2022 nach Sofia, der bulgarischen Hauptstadt. Nach der Ankunft wurden zunächst Grundnahrungsmittel eingekauft und diese zu Lebensmittelpaketen zusammengestellt. Das erste Ziel der Reise war ein Kinder- und Behindertenheim in Pernik. Hier hatten unsere Geschwister die Möglichkeit, die frohe Botschaft zu verkünden und die mitgebrachten Schuhkartons an die Kinder zu verteilen. Sie besuchten die Gemeinden in Krivodol, Dondukovo und Belo Pole und beteiligten sich mit Gesang und Gottes Wort an den Gottesdiensten. Nach den Gottesdiensten wurden auch an diesen Orten Lebensmittelpakete und Schuhkartons verteilt. Die Brüder und Schwestern konnten viele Hausbesuche machen und weitere Lebensmittelpakete und Schuhkartons verteilen. In Drenovets besuchten sie ein Altenheim und führten dort einen Gottesdienst mit den Heimbewohnern durch. Am Ende des Gottesdienstes wurde ein Zuruf gemacht, dem mehr als die Hälfte der Senioren folgten und für sich beten ließen. Den Abschluss dieser Reise bildete schließlich ein Besuch in eine der ärmsten Regionen Bulgariens, in der es den Menschen in der kalten Jahreszeit an warmer Kleidung fehlt. Unsere Geschwister durften von Gott erzählen und Lebensmittelpakete sowie Schuhkartons überreichen. Durch Gottes Gnade konnten auf dieser Reise insgesamt 86 Lebensmittelpakete verteilt werden, sodass vielen Menschen in naher Zukunft geholfen ist.

Das Ziel des Projekts „Jesus für Bulgarien“ ist, Gemeinden im Land aufzubauen und Bedürftige zu unterstützen. Am Anfang dieses Jahres ermöglichten Spendeneinnahmen der Gemeinden Speyer, Guntersblum und Seckach den Erwerb von Gebäuden im Gebiet Belo Pole, in Dondukovo und in Krivodol, die zu Gebetshäusern für die örtlichen Gemeinden umgebaut werden sollten.

Trotz der Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Baustopps konnten die Gebetshäuser fertiggestellt werden. Viele Arbeiten wie z.B. der Innenausbau, die Außenfassade und Elektroinstallationen wurden erledigt. An den Bauarbeiten beteiligten sich Brüder aus mehreren Gemeinden, darunter die Gemeinden Speyer, Guntersblum, Seckach, Molbergen und Gifhorn. Spenden aus Deutschland ermöglichten zudem die Beschaffung von Sitzmöglichkeiten. In diesem Jahr konnten viele Arbeiten an den Gebetshäusern in Belo Pole, Dondukovo und Krivodol abgeschlossen werden, sodass diese von den Geschwistern in Bulgarien als Versammlungsorte genutzt werden können.

Artikel in der Stephanus Zeitschrift

Spenden

Spenden für dieses Projekt kannst du auf unsere IBAN, siehe unten,  überweisen, dann entstehen die geringsten Gebühren. Für Online-Spenden kann das folgende Formular verwendet werden.


Projektverantwortliche & Ansprechpartner

Projektleiter
Reinhold Betz
+49 1766 33 999 68
reinholdbetz{at}web.de

Stellvertredender Projektleiter
Walter Gesswein
+49 176 / 7013 8468
w.gesswein{at}hotmail.de